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// FILMREVIEW

Das Netz (ofdb)

Originaltitel: The Net
Land/Jahr: USA, 1995
Regie: Irwin Winkler
Darsteller: Sandra Bullock, Jeremy Northam, Dennis Miller, Diane Baker;
Altersfreigabe: FSK ab 12
Laufzeit (ca.): 110 Min.

 

       


Inhalt:
Für Computerexpertin Angela Bennett sollte es eigentlich nur ein wohl verdienter Urlaub werden, doch eine schicksalhafte Bekanntschaft veränderte ihr ganzes Leben.
Sie lernt einen charmanten Kerl kennen, der hinter einer Diskette aus ihrem Besitz her ist. Das kleine Programm darauf öffnet Tür und Tor zu den wichtigsten Computersystemen der Welt und ist daher heiß begehrt.
Angela entkommt dem Mordversuch und kann flüchten. Blöd nur, dass ihre Häscher mittlerweile ihre komplette Identität verändert haben und sie einen schier aussichtslosen Kampf gegen die Zerstörung ihres Lebens führt...


Fazit:

Vielleicht war "Das Netz" damals seiner Zeit etwas voraus, doch aus heutiger wirkt das Resultat sehr antiquiert. Kaum ein Streifen altert heftiger als einer in dem Computer eine wichtige Rolle spielen und leider macht dieses Werk da keine Ausnahme.

Die Grundgeschichte ist dabei eigentlich sehr interessant, nur nicht immer konsequent genug umgesetzt. So sind Aspekte wie ein Identitätsdiebstahl sicherlich spannende Themen und auch gar nicht so abwegig, nur haben dies andere Filme besser im Griff gehabt. So wirken hier die Überleitungen arg weit her geholt und die bekannten Zufälle streckenweise sehr unglaubhaft konstruiert. Manchmal musste man kurz überlegen, warum die Hauptfigur nun auf dem Weg hier oder dorthin war, da die Zusammenhänge sehr unüberschaubar gerieten.

Mit Sandra Bullock bin ich trotz ihrer deutschen Wurzeln noch nie wirklich warm geworden und "Das Netz" machte da schon damals keine Ausnahme. Optisch macht sie hier erstaunlich viel her, doch das Spiel ist so mittelprächtig wie beim Rest. Allgemein sind die Figuren nicht gut ausgearbeitet und zu oberflächlich. Sie verleihen der Handlung nicht die gewünschte Tiefe, kommen sogar unsympathisch daher. Die mäßige Lokalisation verstärkt diesen Eindruck leider noch umso mehr.

Die Thematik ist interessant, die Umsetzung wenig prickelnd. Schon bei Veröffentlichung hat mich dieser Streifen nicht so recht überzeugt und nach heutigen Maßstäben hat sich die Meinung noch verhärtet. Was bleibt ist ein netter Thriller, der zumindest ein wenig versierten Computer-Benutzern nur ein müdes Lächeln hervor lockt. Schaut euch lieber "Eagle Eye" an.


Wertung:
5/10

Review-DVD: Columbia TriStar (deutsche RC2-DVD)
Testsprache:
Deutsch/5.1


Bemerkungen:

-


Trailer:
 


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 22.03.2010

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