Windstruck
Originaltitel/Alternativ:
Nae yeojachingureul sogae habnida
Land/Jahr: Südkorea, 2004
Regie: Kwak Jae-young
Darsteller: Jeon Ji-Hyeon, Jang Hyuk, Kim Soo-Ro,
Lee Ki-Woo;
Altersfreigabe: 15
Laufzeit (ca.): 122 Min.
Inhalt:
Myung-woo, seines Zeichens Lehrer an einer
Mädchenschule wird eines Tages durch einen
unglücklichen Zufall von der bezaubernden Polizistin
Gyeong-jin verhaftet. Eigentlich wollte er nur einen
Handtaschendieb fangen, landet aber selbst auf dem
Revier.
Polizistin Gyeong-jin zeigt erst so gar keine
Sympathie für ihn, doch als beide einen Abend
zusammen auf Streife gehen (also er als Gast) baut
sich so langsam eine romantische Beziehung zwischen
ihnen auf.
Die grundverschiedenen Personen werden ein überaus
glückliches Paar, bis ihre Liebe auf eine harte
Probe gestellt wird...
Fazit:
Eigentlich waren die Erwartungen extrem hoch. Der
Film stammt vom Regisseur und mit der wunderhübschen
Hauptdarstellerin von "my
sassy girl", doch versuchte ich nicht zu viel zu
erhoffen. An Ende wird man sonst nur Enttäuscht,
doch hier kam es anders...
Zunächst fängt die Geschichte wieder ganz gemächlich
an und unterhalt dank tollem Situationshumor -den
wir aus Korea so lieben- prächtig. Die
Liebesgeschichte wird erneut toll gespielt, allen
voran Jeon Ji-Hyeon überzeugt wie gewohnt.
Nach gut einer Stunde schlägt der Film eine etwas
andere Richtung ein, welche ich aber nicht verraten
möchte. Während des Filmverlaufs werden sogar
diverse Genres zusammengemixt, wobei jedes Element
wunderbar zusammenpasst und nicht negativ ins
Gewicht fällt. Es gibt sogar für einen ruhigen Film
wie diesen auch ungewollt gute Actionsequenzen,
welche aber keine Hauptpfeiler der Story sind.
Auffällig bei diesem Film war auch der Soundtrack.
Es werden diverse Klassiker von "knockin`on on
heavens door" bis "stay a bit longer" geboten,
welche sich je nach Situation auch mehrere Male
wiederholen, was ich aber ganz und gar nicht störend
fand. Die Musik geht gut ins Ohr und ich erwische
mich beim Summen der Lieder beim Schreiben dieses
Reviews.
Großer Kritikpunkt bei vielen Reviews war das etwas
langatmige und schmalzige Ende von Windstruck.
Zugegeben, es ist recht lang und hätte vielleicht
etwas abgekürzt werden können, doch wenn der
Regisseur dies wollte, nehme ich es auch in Kauf. Es
ist grade für meinen Geschmack extrem schmalzig und
immer wieder wird noch eine Verlängerung eingebaut,
aber es passt dennoch ins Gesamtbild. Allein mit der
schönen Verbindung zu "my sassy girl" am Ende sorgt
der Film wieder für ein großartiges
Gute-Laune-Feeling.
Letztendlich ist der Film ein Meisterwerk, auch wenn
"my sassy girl" vielleicht noch einen kleinen Tick
besser ist. Jedoch sind beide Filme absolut auf
Augenhöhe! Als Liebhaber hat man doch eh beide DVDs
im Regal. Großartig & Applaus. Ich liebe solchen
Herz-Schmerz aus Korea einfach.
Wertung:
10/10
Bemerkungen:
-
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Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 24.09.2006
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