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50 Jahre James Bond

// FILMREVIEW

Jenny, Juno (ofdb)

Originaltitel/Alternativ:
Jeni, Juno
Land/Jahr: Südkorea 2005
Regie: Kim Ho-Jun
Darsteller: Park Min-Ji, Kim Hye-Seong, Ahn Seon-Young;
Laufzeit (ca.): 102 Min.
 

Inhalt:
Der 15jährige Juno ist geschockt. Kaum hat der Schultag begonnen, zerrt ihn seine gleichaltrige Freundin Jenny aus dem Klassenzimmer. Sie stehen sich gegenüber und zögerlich verkündet Jenny, dass sie schwanger sei.
Völlig von dieser Botschaft verwirrt, geht Juno seiner Freundin einige Tage aus dem Weg. Doch anstatt einer dramatischen Trennung steht glücklicherweise eine öffentliche Liebeserklärung ins Haus!
Beide wollen zusammenbleiben und entscheiden sich für das Kind. Zunächst wollen sie die ungeplante Schwangerschaft geheim halten, doch lange hält das Versteckspiel nicht an. Wie es zu erwarten war, stellen sich die Eltern des jungen Pärchens gegen die naiven Zukunftsvisionen...

Fazit:
Die Sexualisierung von Jugendlichen ist eine Sache für sich. Anscheinend steht man gerade im asiatischen Raum (besonders in Korea und Japan) auf diese Thema, da solche Filme keinen Einzelfälle sind. Bereits mit "Marrying High school girl" oder "My little bride" (der gar nicht mal so übel war!) griff man ähnliche Bestandteile auf, doch erreichte nicht die Klasse dieses Streifens.
Nach den ersten Vorbehalten (was soll man auch über diese Geschichte denken?), habe ich mich zurückgelehnt und den lockeren Filmverlauf allerdings sichtlich genossen. Die jungen Schauspieler sind sympathisch und überzeugen in jeder Gefühlslage. Der Film an sich verkommt trotz lockeren Einlagen zu keiner dämlichen Komödie, sondern schlägt auch ernstere Töne ein - ohne dabei irgendwie zu moralisch zu werden. Sicherlich lässt die Inhaltsangabe schon ungefähr fast den kompletten weiteren Verlauf erahnen, doch packte mich das Geschehen über die komplette Spielzeit an den Schirm. Viele Szenen sind einfach zu schön, zu sympathisch unser Liebespaar, zu gut der Erzählfluss - da musste einfach trotz der Thematik eine gute Stimmung aufkommen.
Ebenfalls eine Erwähnung wert ist auch der geniale Soundtrack. Ich habe aufgrund der Sprachhürde zwar nicht viel verstanden, aber die Melodien gingen problemlos ins Ohr.
Unterm Strich kann man über das Filmthema denken was man will. Ohne Frage ist der Grundgedanke bedenklich, aber auch nicht völlig unrealistisch. Vielleicht gibt der Film jüngeren Zuschauern blöde Anreize, doch ich denke dass eher das Gegenteil der Fall sein könnte. Trotz aller Unbeschwertheit geht es nicht ganz ohne dramatische Einlagen. Ok, viele Entscheidungen wurden hier vielleicht nicht ausführlich aufgegriffen, aber das Prinzip um die Verantwortung der jungen Menschen und den Sorgen der Eltern kam verständlich rüber.
Ich möchte mir nicht weiter den Kopf zerbrechen und gestehe meine Begeisterung an diesem tollen Film. Geschichte hin oder her - aber Darsteller und der Unterhaltungsfaktor waren enorm. Ich habe mich zu keiner Sekunde gelangweilt, mit Jenny und Juno gelacht, aber auch in den intensiveren Momenten aufmerksam mitgefiebert.
Der Film ist möglicherweise etwas kontrovers, doch ich liebe das Teil. Zum absoluten Megahit fehlt der letzte Kick (grade das Finale hätte man vielleicht etwas runder inszenieren können), doch ich wurde schon lange nicht mehr so extrem launig unterhalten! Der Streifen ist angenehm rund und die Scheibe wird nicht das letzte Mal in meinem DVD-Player gelegen haben. I`m lovin it!

Wertung:
9/10


Review-DVD:
Winson Entertainment  (RC0)
Testsprache:
Koreanisch + englische Untertitel

Bemerkungen:

Meine RC0 DVD von Winson Entertainment bot leider nur ein mäßiges Bild, welches immerhin anamorph daher kommt. Die Bildqualität ist stellenweise ok, doch oft zeichnen sich pixellige Flächen und Doppelkonturen ab. Der koreanische 5.1 Sound gibt keinen Grund zur Beanstandung. Die Dialoge waren klar und verständlich, die schönen Musikeinlagen kamen räumlich rüber.

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Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 07.03.2007

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