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// FILMREVIEW

Dragonball Evolution (ofdb)

Originaltitel: Dragonball Evolution
Land/Jahr: USA, 2009
Regie: James Wong
Darsteller: Justin Chatwin, James Marsters, Joon Park, Jamie Chung;
Altersfreigabe: FSK ab 12
Laufzeit (ca.): 82 Min


 

       


Inhalt:
Zu seinem 18ten Geburtstag erhält der elternlose Goku eine wundersame Kugel von seinem Großvater, der ihn aufgezogen und stets im Kampfsport unterrichtet hat. Angeblich konnte der frühere Besitzer von sieben solcher "Dragonballs" einen grausigen Dämon bändigen, der einst die Herrschaft über die Welt erlangen wollte.
2000 Jahre nach diesem Event reist Picolo - die rechte Hand des damaligen Bösewichts - wieder auf die Erde und versucht die geheimnisvollen Bälle aufzuspüren. Er hinterlässt dabei eine schlimme Spur der Verwüstung und treibt Goku in die Arme neuer Freunde, die bei seinem Widerstand gegen die Auferstehung des Weltenvernichters kämpfen...


Fazit:

Ohne große Erwartungen bin ich an diesen Streifen heran gegangen und habe letztlich den DVD-Player mit befriedigenden Gefühlen ausgeschaltet. Da ich die Vorlage nur sehr flüchtig kenne, kann ich hier nicht viel zur Vorlagentreue sagen. Ein paar der Figuren sind mir aus diversen Videospielen geläufig, doch deren Rolle im Mosaik ist mir leider nicht geläufig.

Was mir als unbedarften Zuschauer deutlich ins Auge fiel, war das schrille Figurendesign und die hanebüchne Grundgeschichte rund um die magischen Dragonballs. Die Charaktere scheinen wirklich einem Comic entsprungen und kommen mit lustigen Frisuren und stellenweise echt peinlichen Kostümen daher. Viele Aktionen sind unfreiwillig komisch, wobei man damit wahrscheinlich gerade damit an die Vorlage gehalten hat.

Die Story besitzt mehr Löcher als der berühmte Schweizer Käse. So fallen die Akteure per Zufall in ein Loch in der Erde, wo sich per Zufall ein weiterer Dragonball versteckt hält und so weiter. Gelegentlich kam man gar nicht wirklich mit, da sich die Ereignisse dermaßen schnell entwickelt haben und die Erklärungen überaus dürftig erschienen. Scheint wohl daran zu liegen, dass man etliche Serienepisoden zu einem sehr kurzen Kinoausflug zusammengefasst hat und möglichst viele Dinge integrieren wollte.

Erstaunlich gut allerdings die erstklassigen Effekte - die zwar ihre Computerherkunft nicht verleugnen können - aber für eine tolle Optik sorgen. Das Teil schaut ungewohnt hochwertig und erst recht wie ein aktueller Kinofilm aus. Die tollen Aufnahmen, die modernen Schnitte und styliche Kameraperspektiven haben uneingeschränkt gefallen.

Zweite Erstaunlichkeit ist die Mitwirkung von Chow Yun Fat, der sich für seine Rolle wohl nicht zu schade war. Er agiert nicht nur so übertrieben wie seine Mitstreiber, sondern legt noch ein paar lustige Kampfeinlagen aufs Parkett. Der Rest vom Cast besteht aus eher unbekannten Gesichtern, die leider nur halbwegs überzeugen konnten. Sie spielten etwas zu streng für ihre comichaften Figuren und neigten dabei deutlich zum overacten.

Die reale Adaption der bekannten "Dragenball"-Vorlage hat offensichtliche Schwächen, begeistert aber mit toller Technik und war rundum doch sehr unterhaltsam gemacht. Auch wenn ich jetzt trotzdem kein Fan der Thematik bin, habe ich die Sichtung absolut nicht bereut. Fazit: Schräge Comic-Verfilmung mit vielen Ungereimtheiten, aber erstklassigen Effekten und ungemein viel Kurzweil. Dank der knappen Laufzeit weitestgehend ohne Längen und immer sehr flott unterwegs - auch wenn man einige Lücken eben in Kauf nehmen muss.


Wertung:
7/10

Review-DVD: 20th Century Fox (deutsche RC2 DVD)
Testsprache:
Deutsch/5.1


Bemerkungen:

-


Trailer:
 


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 26.10.2009

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