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50 Jahre James Bond

// FILMREVIEW

Der seltsame Fall des Benjamin Button (ofdb)

Originaltitel/Alternativ:
The curious Case of Benjamin Button/Benjamin Button
Land/Jahr: USA, 2008
Regie: David Fincher
Darsteller: Jeong Jae-yeong, Han Eun-jeong, Heo Joon-ho, Ahn Seong-gi;
Altersfreigabe: FSK ab 12
Laufzeit (ca.): 159 Min.
 

Inhalt (Covertext):
In einer aufgebrachten Nacht in New Orleans kommt ein kleines Baby zur Welt. Die Mutter stirbt im Kindbett und der Vater ist entsetzt. Das Kind schaut aus, wie ein alter Greis und entspricht so gar nicht seinen Hoffnungen. Wie im Wahn rennt er mit dem kleinen Bündel durch die Straßen und setzt es vor einer fremden Tür ab.
Fortan wächst Benjamin behütet bei seinen farbigen Pflegeeltern auf und wird als besonderes Geschenk Gottes betrachtet. Im Gegensatz zu anderen Menschen, wird das alt wirkende Baby zwar immer größer, aber auch immer jünger. Die Evolution scheint rückwärts zu verlaufen und mit steigendem Alter nimmt die Verjüngung zu.
Dieser ungewöhnliche Mensch erlebt trotz seiner merkwürdigen Behinderung ein mehr als erfülltes Leben. Er reist um die Welt und verdreht vielen Frauen den Kopf. Er findet seine große Liebe, doch das Glück war von vorn herein niemals für die Ewigkeit bestimmt...


Fazit:
Schon als es den ersten Trailer zu sehen gab, erweckte der Streifen meine Aufmerksamkeit ungemein. Zwar hatte ich keine Lust auf einen teuren Kinobesuch, doch auf DVD musste die Scheibe unbedingt gesichtet werden.

Auch wenn die Vorschau schon sehr viel von der Geschichte an sich verrät, so gespannt war man dennoch auf die Umsetzung dieser ungewöhnlichen und sehr interessanten Grundidee. Das Präsentierte ist dann sogar noch besser ausgefallen, als zunächst erhofft - was man ja nicht immer behaupten darf. Trotz der Überlänge fesselt das Geschehen jederzeit an den Bildschirm und verzeichnet keine Längen. Zu jeder Zeit und zu jeder Altersstufe unsere Protagonisten ist der Film packend und weist seine unvergesslichen Momente auf.

Während ich diese kleine Review schreibe, schwelge ich in Erinnerung an manch tolle Szene im Film. Hier wurde zwar kein Effektfeuerwerk abgeschossen (obwohl die Maske der Hauptfigur großartig war), doch kleinlaut verzaubert man den Zuschauer umso mehr. Die Bilder sind einzigartig und durch die verrückten Charaktere wirkt das Geschehen streckenweise surreal - aber extrem stimmig. Fast wie in einem Märchenfilm wird man an die Hand genommen und darf sich an dem bunten Treiben ergötzen.

Jede Epoche hat durch die Wandlung von Benjamin ihren eigenen Reiz. Oftmals verlässt ein Lächeln die Lippen, doch manchmal mag man einfach nur inne halten und angespannt die Handlung verfolgen. Natürlich weiß man, wie die Sache enden wird, doch der Weg dahin ist lang, sehr emotional und bemerkenswert umgesetzt.

Über Sinn und Unsinn der Story kann man streiten. Jeder sollte im Vorfeld gewusst haben, worauf er sich hier einlässt. Wer in diesem ungewöhnlichen Szenario abtauchen kann, erlebt einen wunderschönen Film voller Witz, Gefühl und Lebensmut. Selten zuvor hat mich ein Streifen so traurig, aber irgendwo auch wieder so versöhnlich gestimmt wie dieser. Hier passt wirklich viel zusammen und die lange Spielzeit kommt nicht in die Quere. Ich mochte Brad Pitt schon immer als Schauspieler und hier hat er sich und seiner Karriere wirklich einen großen gefallen getan. Diese Charakterrolle hat er erstklassig gemeistert liefert wie auch David Fincher wieder ganz großes Kino ab.

Ein tolles "Märchen" mit schrillen und stets sympathischen Figuren und sehr viel richtig dosiertem Gefühl. Traurig, liebevoll und einfach nur schön.


Wertung:
8,5/10


Review-DVD: Warner (deutsche RC2 DVD)
Testsprache:
Deutsch/5.1

Bemerkungen:

-


Trailer:
 


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 01.06.2009

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